Nun. Bin ich hier gelandet. Willkommen.
Wenn ich nicht schreibe, implodiere ich.
So hab ich viele Formen des Schreibens ausprobiert. Überall muss ich meinen Senf hinschmieren. Hinterlasse Botschaften, Bilder, Abfall, Staunen und Entsetzen, Widmungen in Büchern (Mama meint, man darf kein Buch ohne Widmung verschenken) oder blaue Flecken auf Oberarmen. Alles Statements.
Da sind diese Tagträume, Zettel mit meinen Gedanken an jede Laterne der Welt zu tuckern. Ich würd gerne tuckern. Es wird nicht funktionieren, aber ich will, dass es hält. Nach außen tragen, was innen keinen Platz mehr hat. Es gibt jedoch auch viele Dinge, die innen bleiben müssen.
Schwierig, bei WordPress Gerüche einzufügen. Es würden dann wohl zwischen meinen Geschichten Nackenfaltendüfte oder Selchkammer-Rauchschwaden herausquellen. Eine Prise Meeres- oder Tränensalz zwischen die Zeilen gestreut, beschreiben dann das Wechselspiel zwischen Freude und Traurigkeit. So bleiben mir die Worte. Worte wie “Rausch-Schwaden”.
Cheers.
“Rausch-Schwaden”.
Das sind wohl sehr bunte und sogar geruchsintensive Wolken, die jeden einhüllen, der sich darauf einlässt und der mit Prosa was anfangen kann.
Nichts, das man im Vorbeigehen lesen sollte.
In erster Linie schreibe ich für mich selbst. Viele Geschichten werden darum wohl in Schubladen verstauben.
Die sekundäre Motivation ist wohl, dass ich es liebe, in fremden oder weniger fremden Köpfen Bilder entstehen zu lassen. Ruhe. Tee. Musik. Geschichten. Seelenbalsam.
For all the Love-Dogs in this world.